Die Quelle (1/2)

UnterWasser

Jenseitsfragen

Unabhängig davon, ob man an Gott glaubt oder nicht, stellen sich uns Menschen die bereits in der Einführung genannten Menschheitsfragen: Woher kommen wir? Wozu sind wir auf der Erde? Wohin gehen wir? Zudem wird sich früher oder später jeder Mensch die Frage stellen, ob es einen Gott gibt. Gibt es ein Leben nach dem Tode? Oder stirbt mit dem Körper auch der Geist? Gibt es überhaupt eine Trennung zwischen Körper und Geist? Wenn der Mensch weiterlebt, leben dann auch die Tiere und die Pflanzen weiter? Und wenn es ein Jenseits gibt, wie wird es da sein? Warum sind wir nicht dort, wenn es eines gibt?

Leider wird uns auf all diese Fragen kein Mensch eine befriedigende Antwort geben können. Jeder glaubt etwas anderes, keiner scheint etwas Sicheres zu wissen. Die Mitglieder der Kirchen sind in den wichtigsten Fragen der Religion zerstritten. Innerhalb ein und derselben Glaubensgemeinschaft findet man viele verschiedene Ansichten. Irrende Menschen können uns also nicht verlässlich die Wahrheit nahebringen.

Bücher wie die Bibel können auch nur bedingt weiterhelfen, was schon allein durch die große Anzahl verschiedener Übersetzungen mit den resultierenden unterschiedlichen Interpretationen deutlich wird. Diese Unterschiede in den Übersetzungen sind auf den Einfluss der Menschen bei der Zusammenstellung der Bibel und der Übersetzung der jeweiligen Schriften zurückzuführen. Die Bibel wurde immer wieder neu übersetzt, nicht nur von einer Sprache in die andere, sondern auch öfter in dieselbe Sprache. Von Übersetzung zu Übersetzung wurden dabei absichtlich oder unabsichtlich Fehler eingebaut.

Obgleich jedoch die Bibel mit die Ursache für die Unterschiede in den christlichen Kirchen ist, enthält sie trotz der vielen Fehler und Fälschungen noch sehr viele Wahrheiten. Die Schwierigkeit für den Leser ist aber dabei herauszufinden, was wahr und was falsch ist. Dies gilt unabhängig davon, ob der Leser "gebildet" oder "ungebildet" ist.

In bezug auf die Religion kann man nicht einmal seinen Eltern voll vertrauen. Dies liegt daran, dass die Religion der Eltern angenommen wird, ohne dass deren innerer Wahrheitsgehalt wirklich geprüft werden kann. Ein gläubiger Christ wäre daher mit derselben Überzeugung Muslim oder Jude geworden, wenn seine Eltern ihn entsprechend muslimisch oder eben jüdisch erzogen hätten. Er glaubt, weil die Religion wie ein Erbstück von seinen Eltern an ihn weitergegeben wurde.

Wenn uns niemand Auskunft geben kann, scheinen wir diesen wichtigen Fragen des Lebens ratlos gegenüberzustehen.

Das stimmt zum Glück nicht. Die Wahrheitsfindung ist möglich.

Die Geisterwelt Gottes als Quelle der Wahrheit

Um die Quelle der Wahrheit zu finden gibt es nur einen Weg. Wenn es ein Jenseits gibt, so kann dies nur dadurch bewiesen werden, dass Geister aus dem Jenseits in Kontakt mit uns treten und uns belehren. Wenn man durstig ist und trinken möchte, so möchte man ja auch möglichst klares und reines Wasser. Das ist aber nur an der Quelle zu finden. Je weiter das Bächlein strömt und je größer es wird, umso mehr Verunreinigungen und Abwässer trägt es in sich.

"So geht es auch mit der Wahrheit. Aus der Quelle geschöpft, ist sie für den Menschengeist ein erfrischender, stärkender Trank, der neues Leben spendet. Aber aus dem Bach geschöpft, der schon eine weite Strecke durch die Niederung menschlicher Irrtümer und irdischer Leidenschaften hindurchgeflossen ist, hat sie ihre Reinheit und Frische verloren. Von den Beimischungen der Unwahrheit und des Irrtums hat sie einen üblen Geschmack bekommen. Von dem durstigen Wahrheitssucher wird sie nur mit innerem Widerstreben getrunken. Er schöpft nur dann aus diesem trüben Bach, wenn ihm das Quellwasser der Wahrheit versagt bleibt."1)

"Die Quelle der Wahrheit ist Gott. Zu dieser Quelle kann der Mensch als irdisches Wesen nicht hinaufsteigen. Er ist auf die Wasserträger der Wahrheit angewiesen, die aus jener Quelle schöpfen. Es sind die Geisterboten Gottes. Nur sie haben Zutritt zu dieser Quelle. Nur sie besitzen die reinen Gefäße, in denen sie die Wahrheit frisch und ungetrübt der Menschheit überbringen können." (Greber, a.a.O., S.352)

Schon die Menschen im Alten Testament wussten von den Geistern des Jenseits. Gott sprach zu Adam, Kain, Abraham, Isaak, Jakob, Mose und vielen anderen. Die Bibel ist voll von Kontakten zwischen dem Jenseits und dem Diesseits (z.B. 2. Mose 33,7ff.; Jeremia 33,3; 1. Samuel 14,36–46; 1. Samuel 30,7–8). Dabei wurde allerdings streng unterschieden zwischen der Befragung der Toten und der Lebenden. Mit "tot" war aber nicht das durch den irdischen Tod bedingte Trennen des Geistes vom Körper zu verstehen. Sondern dieser Tod bedeutete das von Gott Getrenntsein. Das waren die geistig Toten. Dagegen waren die mit Gott vereinten und ihm angehörigen Geister die Lebenden. Diese Lehre zieht sich durch alle Schriften des Alten und Neuen Testaments.

Die Befragung der geistig toten Geister war nicht erlaubt. Das war Götzendienst. Obgleich man das wusste, gab es in der alten Zeit "Totenbeschwörer", welche dafür bekannt waren, wissentlich mit den jenseitigen Toten in Verbindung zu treten um sie zu befragen. Diese Befragungen waren zum großen Schaden für die Menschen, denn Hilfe in der Aufwärtsentwicklung konnte man von dieser Art von Geistern nicht erwarten. Statt dessen ging es diesen Geistern darum, die Menschen von ihrem Heimweg in das Haus Gottes abzuhalten. Gegenstand der Kontakte zu diesen Geistern waren meist irdische Dinge. Gerade die Menschen, für die das irdische Wohlergehen an erster Stelle stand, suchten solche Kontakte. Sie verfielen dem Bösen immer mehr und entfernten sich so immer weiter von Gott. Zudem zog sich die gute Geisterwelt sofort zurück, wenn ein Mensch den Kontakt mit den bösen Geistern suchte. Auf das Verbot des Götzendienstes wird deshalb immer wieder hingewiesen (z.B. 3. Mose 19,26+31; 3. Mose 20,6; 5. Mose 18,11; Jesaja 8,19; Jesaja 45,11; Hesekiel 20,30–31).

Auch im Neuen Testament wussten die Menschen vom Kontakt mit dem Jenseits. Jesus weist uns ganz konkret auf den Geisterverkehr hin (Johannes 1,51; Johannes 14,16–17; Johannes 16,13–15). Die Apostel ermuntern die Gemeinden, den Verkehr mit den guten Geistern zu suchen (vgl. 1. Korinther 14,1+12; Apostelgeschichte 1,8; Apostelgeschichte 11,27). Dieser war für die ersten Christen sogar eine Selbstverständlichkeit (vgl. 1. Korinther 2,10–13; 6,11 und 12,1ff.). Und auch hier im Neuen Testament wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man die Geister prüfen muss (vgl. 1. Korinter 12,3; 1. Johannes 4,1). Diese Weisung erfolgte, um sicherzustellen, dass der sich kundgebende Geist kein Toter ist.

Um Antworten auf die großen Lebens– und Jenseitsfragen zu erhalten soll man also nicht Menschen fragen. Statt dessen soll man die Antworten auf diese Fragen durch eine direkte Verbindung mit der Geisterwelt Gottes zu erlangen suchen. So wird es sowohl im Alten als auch im Neuen Testament gelehrt. Auch die Christen in den ersten Jahrhunderten hielten sich daran. Die Verbindung mit der guten Geisterwelt ist der einzige Weg, der zur Wahrheit führt. Einen anderen gibt es nicht.

Das auf geistchristenportal.de dargestellte Wissen stammt, soweit nicht anders angegeben, aus Aufzeichnungen von direkten Kontakten mit der Geisterwelt Gottes. An erster Stelle steht dabei das bereits in der Einführung und im Literatur– und Downloadbereich genannte Buch von Johannes Greber. Zur Glaubwürdigkeit der Informationen gilt hier dasselbe, was Johannes Greber zu Beginn seines Buches klarstellt:

"Ich kann [...] keine größere Glaubwürdigkeit beanspruchen, wie jeder andere meiner Mitmenschen. Ich verlange daher nicht, dass man mir blindlings glaubt. Nur eines verlange ich: dass man die Wahrheit, die mir zuteil wurde, auf demselben Weg prüft, wie ich sie gefunden habe. Den Weg habe ich genau beschrieben, so dass ihn keiner verfehlen kann. [...] Alle können ihn gehen. [...] Nur eines müssen sie besitzen: den Willen zur Wahrheit. Sie müssen bereit sein, die Wahrheit anzunehmen, sobald sie sich ihnen in überzeugender Weise darbietet und ihr Leben danach einzurichten. Wer das nicht will, für den ist dieses Buch nicht geschrieben. Für ihn gibt es überhaupt keinen Weg, der zur Wahrheit führt. Denn Gott offenbart seine Weisheiten nur denen, die guten Willens sind." (Greber, a.a.O., S.8)

"Für den ehrlichen Wahrheitssucher ist die Wahrheit ein Schatz, von dem Christus in einem Gleichnis sagt: ‘Das Himmelreich ist einem Schatze gleich, der in einem Acker vergraben war. Den fand ein Mann, ging vor Freude hin und verkaufte alles, was er hatte und kaufte jenen Acker (Matthäus 13,44).’ " (Greber, a.a.O., S.430).

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1) Johannes Greber – Der Verkehr mit der Geisterwelt Gottes, seine Gesetze und sein Zweck. Selbsterlebnisse eines katholischen Geistlichen, 8. Auflage 1985, Johannes Greber Memorial Foundation, New York, S.352

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