Das heutige Christentum – Die Sendung des Geistes (Firmung)

Bei einem weiteren Sakrament der katholischen Kirche, der Firmung, legt der Bischof dem Firmling die Hand auf, betet über ihn und salbt ihn. Der Glaube ist, dass dann ‘der Heilige Geist’ über den Firmling kommt, wie es am Pfingstfest bei den Aposteln der Fall war.

Jesus Christus hatte tatsächlich verheißen, dass er den Gläubigen die Boten Gottes senden werde. Er hat dies aber nicht an eine äußerliche Zeremonie gebunden. Die Geister Gottes kommen zu denen, die würdig dafür sind. Genauso wie bei der Taufe ist hierzu kein Eingreifen einer menschlichen Zwischeninstanz erforderlich. Gottes Geist kommt zu denen, die ihn sich innerlich verdienen und die ein sehnliches Verlangen nach ihm haben. Der Geist Gottes weht, wo er will, nicht wo die Menschen wollen, dass er wehen soll.

Zu den weiteren Vorgängen während der Firmung siehe Greber, a.a.O., S.389ff.1)



1) Johannes Greber – Der Verkehr mit der Geisterwelt Gottes, seine Gesetze und sein Zweck. Selbsterlebnisse eines katholischen Geistlichen, 8. Auflage 1985, Johannes Greber Memorial Foundation, New York, S.389ff.

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